Neueröffnung nach Brandstiftung

Im Oktober 2013 wurde das gerade neu renovierte und ausgebaute Pfadfinderheim des DPSG Stamm Wartbaum aus Nidderau Opfer eines Brandstifters. Totalschaden sowohl außen, als auch innen. Glücklicherweise bestand eine Versicherung, zudem waren viele zu großzügen Spenden bereit, die von diesem Schicksalsschlag erfahren hatten. Mit viel Eigenleistung konnten die Pfadfinder ihren wunderschönen Neubau bereits im September beziehen. Viel zu tun ist aber noch im Außenbereich. Die jahrelange Dauerbaustelle, zunächst für den (abgebrannten) Erweiterungsbau, jetzt für den Neubau und dazwischen der Feuerwehreinsatz haben ihre Spuren hinterlassen. Spenden sind deswegen weiterhin herzlich willkommen. Die Kontoverbindung des DPSG Stamm Wartbaum lautet Konto 12 105 086, BLZ 506 500 23, Sparkasse Hanau. Bildnachweis: Stamm Wartbaum Quelle: Frankfurter Neue Presse...

Weihnachtsfeier für Asylbewerber und Flüchtlinge...

Niemand verbringt Weihnachten gern auf der Flucht. Für die DPSG Pfadfinder vom Stamm Kreuzritter aus Münnerstedt war es deshalb selbstverständlich, für die Asylbewerber vor Ort eine Weihnachtsfeier auszurichten. Eine besondere Herausforderung war dabei die Beschaffung eines Weihnachtsbaumes. Ein Christbaumzüchter aus dem Spessart war schließlich zu einer entsprechenden Spende bereit. Der Baum wurde dann vor der Unterkunft von allen geschückt und gemeinsam erlebten sie dann eine sehr schöne Weihnachtsfeier. Auch wenn die Christen in Äthiopen, wo viele der Flüchtlinge herstammen, ihr Weihnachten erst Anfang Januar feiern, war es ein herzliches Zeichen des Willkommens. Die Pfadfinder haben fest vor, ihre Kontakte in diesem Jahr weiter zu intensiveren, so wollen sie gemeinsam mit den Bewohnern typisch deutsches Essen kochen oder auch Ausflüge unternehmen. Bildnachweis: Stamm Kreuzritter DPSG Quelle: Main Post...

Flüchtlingskinder freuen sich über Spielsachen...

Weihnachten: Ferien und Geschenkezeit. Ohne Frage, als klar war, dass die Flüchtlingskinder in Düsseldorf-Gerresheim erst im neuen Jahr von kommunaler Seite aus mit Außenspielgeräten versorgt werden würden, reagierte die regionale Bürgerstiftung Gerricus mit tatkräftiger Unterstützung der ansässigen Pfadfinder von Sankt Margaretha unmittelbar. Der Pastor rief seine Gemeinde zu Sachspenden auf und noch vor Heiligabend konnten die Pfadfinder Roller, Fahrräder, einen Aufsichtsbagger, Bälle und Bobbycars zu den Kindern des Flüchtlingsheimes bringen. Quelle: RP Online...

Pfadfinder rührten mit Gesang zu Tränen...

Am Heiligmorgen, wenn viele andere noch in ihren Betten liegen, machen sich die VCP-PfadfinderInnen des Stammes Totila aus Karlshud alljährlich auf den Weg in die umliegenden Diakonie-Sozialstationen, um den alten und kranken Menschen dort eine Weihnachtsfreude zu machen. Ausgestattet mit einem Vorlesebuch, Gitarre, weiteren Musikinstrumenten, Gebäck und Mandarinen absolviert diese gute Tat stets die jüngste Sippe des Stammes. Insgesamt 25 Personen aus achten Dörfern standen dieses Jahr auf der Liste der Sippe Polarwölfe. Anfängliche Scheu und Scham der JungpfadfinderInnen waren in Anbetracht der großen Freude der Besuchten, die teils Tränen der Rührung ergossen,  schnell überwunden. Quelle: Donaukurier...

Nachruf auf Reiner Rolff Dez20

Nachruf auf Reiner Rolff

Reiner Rolff, ehemals Mitglied der BdP- Bundesleitung aus dem BdP Berlin, ist am 10. Dezember in Dingle, Co. Kerry/ Irland gestorben. Vielen war er schlicht als „der deutsche Pfadfinder, der in Irland lebt“, bekannt. Ich traf ihn irgendwann in den neunziger Jahren in Dingle am Pier, umringt von einer ganzen Horde junger BdP-Pfadfinder, die wild auf ihn einredeten. Wohl jeder, der eine Reise nach Irland plante, bekam gesagt: Kommst du an die Westküste, fahre nach Dingle, fahre zu Reiner. In seinem weißen Haus „Tigh an Atha Gharbhan“, welches man am besten finden konnte, wenn man im örtlichen Pub nach dem Weg fragte, gingen in den Sommermonaten zahlreiche Gruppen ein und aus, fanden Herberge im Garten oder der Steinjurte und zahlreiche Tipps und Ratschläge, auch zum wahren Erfassen von Irland: „Erst das sozusagen lautlose Anschmiegen an das Fahrtengebiet und das sensible Erfahren und Erkennen seiner „inneren“ Verfassung wird zum wesentlichen Unterschied gegenüber einem grobschlächtigen Tourismus.“ Reiner Rolff war bereits in den siebziger Jahren nach Irland übergesiedelt, hatte eine halb zerfallene Kate mit Grund erworben und lebte dort mit seiner Frau seinen ganz persönlichen Traum. Aber er hielt auch über 1000Km Entfernung  weiterhin Kontakt zu seinem BdP.  Von seiner neuen Heimat aus unterstützte er auch organisatorisch die Bundesfahrt des BdP im Jahr 1984 nach Irland. Eckhard Ladne schrieb 1992 über Reiner und dessen Menschenbild: „Klassische Jugendbewegung“ ist in seinen [Reiners] Worten „ein Netzwerk zwischenmenschlicher Beziehungen; menschenbildnerisch wirksam; ganzheitlich im Denken, Fühlen und Wollen; gegründet auf verbindlichen, kleinen Gruppen, bezeichnet durch Dezentralisierung; offen für Sinnfragen und Wesenserkenntnis; bereit zur Entfaltung aller Sinne des Menschen; verpflichtet eher dem Sein als dem Haben; ein Weg, ein Prozeß eher als eine Organisation; zukunftsweisend in einer gestrigen Gesellschaft; die Bewegung eines Anfangs; Teil eines weltweiten Paradigmata-Wechsels . . Womit letztendlich ein umfassendes...