Der Power Scout

Foto: Pauli Den „Power Scout“ konnte man auf der SPS-Messe vom 25.-27. November 2013 treffen. Jetzt muss nur noch heraus gefunden werden zu welchem Verband der nette Herr...

Konzertkritik Schlagsaite in Wuppertal...

Schlagsaite sind eine fünfköpfige bzw. inzwischen sechsköpfige Folk-, Chanson- und Liedermacherformation aus Köln und Hamm. Sie sind Mitglieder des DPB-Mosaik, Stamm Sperber, und des Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Einer ganzen Menge an Leuten dürften sie bereits von verschiedensten bündischen „Festivals“ (und dies zudem schon seit Jahren) bekannt sein. In kleiner Besetzung spielten sie gestern Abend im Café Hutmacher in Wuppertal, „der schönsten Stadt Deutschlands“ im ehemaligen Mirker Bahnhof und beschehrten ihm ein volles Haus. Eins stand nach diesem Abend fest: Die Jungs von Schlagsaite bringen nicht nur die Boxen zum Schwingen. Sie selbst unterscheiden ihre Musik in Lieder „zum besinnungslos Abfeiern“ und solche, bei denen auf den Text zu achten sei. Bei einem Konzert mit Verstärker kommt wohl naturgemäß sicher eher ersteres zum Tragen. Wer dies bedauerte, dem konnte jedoch unmittelbar abgeholfen werden, denn selbstverständlich war im Rahmen der Handgepäck-Tour das gleichnamige Album erhältlich. Die Grenze zum professionellen Liedermachertum haben Schlagsaite musikalisch eindeutig bereits überschritten. Ich würde mich nicht wundern, wenn ihr Album uns demnächst enthusiastisch von KollegInnen im Büro empfohlen werden würde, die mit der „Szene“ nichts zu tun haben. Schlagsaite steht seit zehn Jahren für einen „Mix aus virtuosem Folk, treibender Off-Beat-Polka mit unüberhörbaren Balkan- und Gypsy- Swing-Anklängen, ergänzt immer wieder durch verträumte Chansons, groovende Akustik-Balladen oder nachdenkliche Lyrikvertonungen im Singer-/Songwriter-Stil“. Oder aber übersetzt: Das ist nicht das, was „man“ bei Singerunden oder auf Fahrt produziert oder hört; und manch einem haben die Texte vielleicht auch einfach zu viel Gefühl (Liebe!); wer aber deutsche Liedermacher mit internationalem Schwung mag, gerne zum mittanzen, aber mindestens zum mitsummen und mitschwingen, dem sei hiermit eindeutig eine Kaufempfehlung gegeben (Ganz klar: Musste haben!). Und ja, selbstverständlich, wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt eines der noch auf der Tour verbliebenen Konzerte miterleben oder sogar den Höhepunkt am 31.10....

Mit der Aktion „200 x 200“ zum Naturzeltplatz...

Die 150 Mitglieder der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) aus Metzingen, Stamm Matizo und Stamm Angela Merici, sind sehr rege, wenn es um den Ausbau ihres Pfadfinderzentrums geht. Nun gehen sie die Errichtung eines Naturzeltplatzes an. Bereits ihr Heim in Auchtert wurde aus eigenen Mitteln und mit viel Eigenleistung gestemmt.  Als sich die Möglichkeit bot, pachteten sie zudem zwei benachbarte Wiesen. Dort soll nun ein Naturzeltplatz entstehen. Die Kosten werden für die Errichtung einer Hütte mit sanitären Anlagen, einem Aufenthaltsraum und einem Lagerraum auf 160 000 Euro geschätzt. Davon haben die Pfadfinder aber bereits gut die Hälfte durch ihr Engagement u.a. bei Altpapiersammlungen erzielt. Neben den Zuschüssen der Stadt und getätigten Spenden fehlen nun nur noch 40 000 Euro. Mit der Aktion „200 x 200“ werden nun von den Pfadfindern alle Metzinger Gewerbetreibende angeschrieben und über das Projekt informiert. Wenn nur die Hälfte all dieser Betriebe je 200 Euro spenden, dann ist das Projekt finanziert. Für dieses Jahr hoffen die Pfadfinder bereits, das Fundament fertig zu bekommen. Wie weit der Innenausbau gelingt, hängt dann von den erzielten Spenden der Aktion „200 x 200“ ab. Spenden für die Errichtung des Jugend-Naturzeltplatzes sind möglich: Volksbank Metzingen-Bad Urach, BLZ 640 912 00, Konto-Nummer 205 694 020. Infos zum Projekt gibt es unter www.pfadfinderheim.org. Quelle: Südwest Presse...

Übermut kommt vor dem Fall

Kaum eine Nachricht über Pfadfinder rauschte so laut durch den internationalen Blättermarkt, wie diese. Das Meißnerlager dagegen – nebensächlich. Drei kräftige Herren, zwei von diesen dummerweise Pfadfinderleiter der US-Boy Scouts, kamen bei einem Privatausflug in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Utah auf die „glorreiche“ Idee, einen der dortigen Steinformationen umzustoßen. Und damit diese Heldentat (das Ding hätte ja ein Kind erschlagen können) auch dokumentiert wird, erstellen sie ein Video und laden es ins Internet hoch. Morddrohungen aus aller Herren Länder waren die Folge. Pfadfinderführer sind sie jetzt auch nicht mehr, die Boy Scouts of America bemühen sich um Schadensbegrenzung und zudem hat der ausführende Steineschupser, der gerade darum ersuchte, ein Rückenleiden als Berufsunfähigkeit anerkannt zu bekommen, ein Glaubwürdigkeitsproblem. Quelle: Focus online 19.10.2013 Wer sich mal fremdschämen will, hier der Link zum...

Phoenix-Bericht zum Meißner 2013 und „Bewegte Jugend“...

Erst mehrmals verschoben, dann kurzfristig ausgestrahlt und von vielen verpasst, ist die Reportage des Senders Phoenix anlässlich des 100. Jahrestages des Lagers auf dem Hohen Meißner zu Jugendbewegungen gestern und heute und auch des diesjährigen Meißnerlagers online verfügbar: Hier geht es zum...