Scoutingtrain 2014

Der „Scoutingtrain“, besetzt mit 400 PfadfinderInnen ab 16 Jahren, wird im Sommer 2014 von Berlin aus über Polen, Weißrussland, Moskau nach Irkutsk reisen. Unter der Federführung des BdP wird jeder Waggon des Zuges ein eigenes bi-, tri- oder multilaterales Projekt der Auseinandersetzung mit der Fahrt, der gemeinsamen Idee des Pfadfindens und der Zeitgeschichte Europas. Der erste Waggon, der gestern zur Ankopplung zugelassen wurde, wird mit „international bündisch volkstümlicher Fusion“ einen musikalischen Teil zum Kulturaustausch beitragen.Jeder Wagen wird zur Hälfte mit Pfadfindern aus Osteuropa besetzt. Anlässlich des 25-jährigen Endes des Eisernen Vorhangs soll durch den Scoutingtrain ein internationales Bildungsreise- und Begegnungsprojekt entlang der Strecke der legendären Transsibirischen Eisenbahn entstehen.Gemeinsam mit PfadfinderInnen aus Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes soll ein besonderer Bogen von West nach Ost gespannt und gemeinsam die Pfadfinderei als Türöffner und Katalysator für Verständigung gefeiert werden. Initiator dieses Projektes ist der BdP, wenngleich sich auch die übrigen Ringverbände sowie der DPV an der Aktion beteiligen werden. Die Zugfahrt führt zu einem gemeinsamen Pfadfinderlager am Baikalsee. Dort soll mit gemeinsamen Expeditionen in die Natur, Projektarbeiten sowie Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung der Dialog zwischen den Völkern gefördert und die internationale Pfadfinderidee neu in einer Region gelebt werden, die zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Anschließen können die einzelnen Gruppen einen Aufenthalt auf eigene Faust. Zur Feier des Mauerfalls am 9. November werden die Ergebnisse dann in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Gesucht werden noch weitere SchaffnerInnen, welche ihren Waggon organisatorisch und bei der Durchführung betreuen. Zudem besteht eine Spendenmöglichkeit über betterplace.org. Quelle: Projektseite des...

Wir sind nicht weg, wir sind schneller!...

Liebe Pfadfinderfreunde in den Bünden, seit dem Erscheinen der letzten scouting-Ausgabe (4/2012) und der definitiven Einstellung unseres vierteljährlichen Magazins scouting sind einige Monate ins Land gegangen, in denen wir nicht untätig waren. Nein, scouting ist nicht verschwunden – wir sind schneller geworden! Kurznachrichten und News sind ab sofort auf unserer Website scouting.de verfügbar. Natürlich können und werden wir nicht alle Informationen auf diese Website stellen. Wir behalten uns immer die Auswahl eines gewissen Nachrichtenwertes vor. Aber trotzdem – bitte sendet uns Nachrichten und Kurzinformationen zu! Diese bitte an news@scouting.de. Definition Kurzinformation: Wir können auf der Homepage Nachrichten in Kurzform veröffentlichen, mit einem Umfang von 250 bis maximal 500 Zeichen. Dazu sollte ein Foto geliefert werden. Egal ob Handybild oder mit der Digicam aufgenommen – zu jeder Nachricht gehört ein kleines Bild! Definition Artikel: Wenn es die Nachricht wert ist und ihr mehr schreiben könnt, dann verfasst einen Beitrag im Umfang von 1.000 bis 1.250 Zeichen. Dazu benötigen wir aber dann zwei oder drei Fotos. Wer sich als scouting-Reporter engagieren möchte, kann sich unter folgendem Link anmelden und erhält dann zusätzliche redaktionelle Informationen und kann mit unserer Redaktion Rücksprache halten. Ihr dürft diesen Beitrag auch gerne weiteren Interessenten schicken. Wir suchen und erwarten uns einfach möglichst viele...

Falado vor Island gesunken, Mannschaft unverletzt...

Die Falado, das beliebte Segelschiff für Gruppen der bündischen Jugend, ist am 09. August etwa 17 Seemeilen westlich der isländischen Halbinsel Reykjanesskagi gesunken. Personen kamen nicht zu Schaden. An Bord befanden sich neben der vierköpfigen Crew gemäß noch unbestätigten Aussagen acht Pfadfinder von der CP Saar, Stamm Gralsritter, aus Blaustein bei Ulm, insgesamt fünf Erwachsene und sieben Kinder von elf bis fünfzehn Jahren. Wie das Internetportal von Iceland Review mitteilte, ging der Notruf der Falado kurz nach 23 Uhr am 08. August bei der isländischen Küstenwache ein. Das Schiff hatte bei Unwetter einen schweren Wassereinbruch erlitten. Mit Hubschrauber und Rettungsbooten konnten alle Personen geborgen werden, was aufgrund der schlechten Wetterbedingen mit starkem Wind und meterhohen Wellen jedoch bis zwei Uhr in der früh andauerte. Anschließend wurde wohl noch der Versuch unternommen, die Falado abzuschleppen, was jedoch misslang. Die Geretteten wurden in das Fischerdorf Sandgerði gebracht und Mitarbeitern der deutschen Botschaft übergeben. Sie blieben alle unverletzt. Gemäß visir.is soll das Rettungsteam Kritik an der unangemessenen Bekleidung der Geretteten geäußert haben, „unprepared for the cool North Atlantic weather“, aber das kann man angesichts des Umstandes, dass alles so schnell ging, dass alle gerade erst aus ihren Kojen an Deck gestürmt waren, wohl als Freude an Dramatik des Journalisten einstufen. Es ist nicht das erste mal in der Geschichte der Falado, dass sie gesunken ist. Doch diesmal scheint es das letzte mal gewesen zu sein. Bei einer voraussichtlichen Tiefe des Meeres an dieser Stelle von 90-300m (letztere Zahl wurde von Islandfahrer genannt) wird sie nicht mehr zu bergen sein. Es ist aufgrund der Begeisterung für dieses Schiff jedoch von einem Neubau auszugehen. Vermutlich laufen die Vorbereitungen für eine entsprechende Spendenaktion bereits an. Auf längere Sicht wäre dies womöglich sowieso notwendig geworden. Aus dem Umkreis von Faldofahrern war zu...