Überfallkommando auf Abwegen

Als ein unbescholtener Bürger bei Elmstein zu nachtschlafender Zeit vier junge Männer in Tarnanzügen und Tarnschminke beobachtete, rief er sogleich die Polizei zu Hilfe. Diese rückte dann auch mit zwei Funkstreifen und zwei Diensthundeführern zum Ort des Geschehens aus. Die Polizei konnte die Verdächtigen nach kurzer Zeit stellen. Es handelte sich um angereiste Männer aus Baden-Württemberg im Alter von 25-30 Jahren. Diese gaben an, Pfadfinder zu sein. Sie wollten eigentlich den Lagerplatz einer anderen Pfadfindergruppe überfallen, um diese zu erschrecken. Leider hätten sie sich dabei etwas verlaufen. Es ist zu bezweifeln, dass die Polizei ihnen im Anschluss den richtigen Weg zum Lagerplatz wies. Quelle:...

Schweizer Pfadi beim Spielen mit Feuer lebensbedrohlich verletzt...

Zwei Schweizer Pfadi im Alter von elf Jahren waren im Rahmen des Kantonallagers St. Gallen / Appenzell im Rahmen einer Übung mit ihrer Gruppe außerhalb des Lagergeländes unterwegs, als sie von der Leitung unbemerkt Zündwürfel und Brennspiritus käuflich erwarben. Nach Einrichten eines Lagerplatzes versuchten sie sich dann im Erstellen einer improvisierten Schwedenfackel. Hierbei spritzte brennender Spiritus auf insgesamt drei der Teilnehmer, zwei von ihnen mussten mit schweren Verbrennungen ins Spital auf die Intensivstation gebracht werden. Es sei von einer langwierigen und belastenden Genesung auszugehen, teilten die Ärzte mit. Die Verbrennungen erstrecken sich über den ganzen Körper. Die Polizei verneinte nach ersten Ermittlungen ein strafrechtliches Verschulden der Lagerleitung. Quelle: Neue Züricher...

Sommerlager der Bienle und Wölfle...

Die jüngsten Pfadfinder aus dem liechtensteinischen Schaan haben ihr Sommerlager im Kanton Zürich unter dem Motto „Asterix & Obelix“ verbracht. Die „Römer“ unter ihnen errichteten zunächst ihre Kastelle, die „Gallier“ ihre Dörfer. Anschließend folgten mottogetreue Spiele, aber auch Erkundigungen in der Umgebung sowie ein Kochwettbewerb. Quelle: Liechtensteiner...

Im Gegensatz zu den BSA: PPÖ bekennt sich zu der Integration von Homosexuellen...

Dass die Boy Scouts of America (BSA) sich mit Homosexuellen sehr schwer tun, haben sie in der Vergangenheit durch den Ausschluss eben solcher Personen mehrfach bewiesen. Eine Haltung, mit der sie auch vor dem Obersten Gerichtshof  Bestand hatten. Auch die jüngste BSA-interne Überprüfung dieser Haltung, welche immerhin zwei Jahre in Anspruch nahm, führte im Juli zu keiner Veränderung der Handhabung und der Statuten: Es gebe keine Notwendigkeit, von dem Ausschluss Homosexueller abzurücken, teilten die Boy Scouts of America mit. Die große Mehrheit der Eltern von Pfadfindern stehe hinter der Entscheidung, sie legen auf das Recht wert, Fragen zur gleichgeschlechtlichen sexuellen Orientierung innerhalb der Familie oder mit Hilfe eines Geistlichen anzusprechen, d.h. eben nicht im Rahmen der Pfadfinder. Im Juni war der BSA noch eine Petition mit rund 275.000 Unterschriften übergeben worden, die ein Ende des Verbots von homosexuellen Mitgliedern fordert. Darunter wohl auch die von Präsident Obama. Nicht hingegen die von Chuck Norris, der sich deutlich gegen die Aufhebung des Verbotes einsetzte mit der Argumentation, er selbst habe Hunderten den Eintritt in die Pfadfinderschaft empfohlen und die BSA seien ein integraler Bestandteil des amerikanischen Lebens so wie Hot Dogs, Baseball und Großmutters Apfelkuchen. Auf die Vorgänge in Amerika Bezug nehmend, meldeten sich dann die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) entschieden zu Wort: „Wir [die PPÖ] sind offen für homosexuelle Kinder, Jugendliche und Erwachsene und sprechen uns klar gegen Homophobie, Xenophobie, Sexismus und weitere Diskriminierungen in unserer Gesellschaft aus“. Zudem habe der Wiener Landesverband vor wenigen Monaten die Initiative „Rainbow Scouting – Homosexualität bei den PfadfinderInnen“ gestartet. „Überall bei den Pfadfindern gibt es schwule, lesbische oder bisexuelle Menschen, einige gehen ganz offen damit um, andere sind vorsichtiger und beides ist eine persönliche Entscheidung und muss respektiert werden“, so die Presseerklärung der PPÖ weiter. Quelle: Pressemitteilung...