Frische Farbe für Kreuze

In den frühen 60er Jahren fand sich aus den Reihen der Pfadfinder des Stammes St. Bernhard aus Wehr eine Gruppe von begeisterten Alpinisten zusammen. Bei einer der Fahrten im hochalpinen Gelände stürzte jedoch ein Teilnehmer in eine tiefe Gletscherspalte. Aus Dankbarkeit über den glücklicherweise glimpflich verlaufenen Unfall errichtete die Gruppe 1968 ein Stahlkreuz daheim am Wildenstein in der Wehraschlucht, wo sie stets für ihre Wanderungen trainiert hatten. Bereits ein paar Jahre zuvor war auf der nördlichen Seite des Wildenstein ein Holzkreuz von Soldaten errichtet worden, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Nach der Errichtung des Stahlkreuzes übernahmen die Georgspfadfinder auch die Patenschaft für das zuvor errichtete Holzkreuz und kümmerten sich fortan um die Pflege und Instandhaltung. Mitte der neunziger Jahre wurde das alte Stahlkreuz von der Leiterrunde des Wehrer Pfadfinderstammes durch ein neues Holzkreuz ersetzt. Seither nehmen die Pfadfinder jedes Jahr den Weg zum Wildenstein auf sich, um beide Kreuze zu säubern, ihre Standfestigkeit zu überprüfen und mit neuer Schutzfarbe zu versehen. Auch das diesjährige schlechte Wetter hielt die Pfadfinder nicht von ihrer Arbeit ab: Die jährlichen Pflegearbeiten der Pfadfinder sind ein wesentlicher Garant dafür, dass die Kreuze auch in den kommenden Jahrzehnten an ihrem Platz stehen. Quelle: Badische...

750 Eier in drei Stunden für guten Zweck verkauft...

Bei den Pfadfindern der EPSG aus Ebern gehört „die gute Tat“ im Jahresablauf immer mit dazu. In diesem Jahr konnten sie durch Ratschen mit Haussammlung und Eierverkauf auf dem Marktplatz einen Betrag von 2375,54 Euro und somit ein Plus von 16 Prozent zum Vorjahr erwirtschaften Der  Pfadfinderstamm  trägt die Unkosten der Aktion selbst. Der Erlös hingegen ist auch in diesem Jahr für die Straßenkinder in Chile bestimmt. Traditionell schweigen die Glocken von  Gründonnerstags bis Karsamstag. In manchen Orten, vor allem in Süddeutschland, werden sie während dieser Zeit durch Ratschengänger ersetzt, welche an Gebetszeiten und Andachten erinnern. Quelle: Neue...

Pfadilager punktceha 2012: Vorbereitungen laufen...

Was passiert, wenn im Sommer zwei Wochen lang das beschauliche Dörfchen Niederhelfenschwil seine Einwohnerzahlt glatt verdoppelt, wenn über 2000 Pfadis ihr kantonales Pfadilager St.Gallen-Appenzell „punktceha“ dort stattfinden lassen? Über diese und damit verbundene Fragestellungen und den aktuellen Planungsstand informierten die verantwortlichen Ausrichter die interessierten Bürgerinnen und Bürger bei einem Vor-Ort-Termin im April. Außer mit einer Zunahme des Verkehrsaufkommens rechnet die Lagerleitung jedoch nicht mit Problemen – und diesem wird mit Lichtsignalen, Überbrückungen und einem Shuttlebetrieb Rechnung getragen. Am Informationsabend nahmen auch Regierungsrat Willi Haag vom Patronatskomitee und Gemeindepräsident Simon Thalmann teil. Das Lagermotto „punktceha“ steht für eine Reise durch die Schweiz. Die sechs Lagerdörfer Westschweiz, Tessin, Berner Oberland, Innerschweiz, Graubünden und Ostschweiz bieten den Einheiten innovative Gestaltungsmöglichkeiten. In der imaginären Reise werden auch die anderen Landesteile bei Events und Besuchen kennengelernt. www.punktceha.ch. Quelle: scouting...