Mit Wanderschuhen hinter das Steuer?...

Wer nicht gerade jeden Weg zu Fuß absolviert, wird schon vor folgender Frage gestanden haben: Darf man eigentlich mit Wanderschuhen hinters Steuer?Obwohl in der Straßenverkehrsordnung nichts über Kleidung oder Schuhe steht, ist nach § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) der Fahrzeugführer unter anderem für die Verkehrssicherheit seines Fahrzeuges, für die einwandfreie Sicht beim Fahren sowie seine eigene körperliche Leistungsfähigkeit verantwortlich. Nach Auskunft der juristischen Zentrale des ADAC ist es zwar nicht strafbar, z.B. mit Flipflops bzw. leichten Sandalen oder barfuß zu fahren. Wird allerdings bei einem Unfall eine Kausalität festgestellt zwischen leichter bzw. fehlender Fußbekleidung und dem Unfallhergang wird zumindest von einer Mitschuld ausgegangen. Als ungeeignetes Schuhwerk gilt alles, was von den Pedalen abrutschen kann, (mit Lehm beschmierte Gummistiefel, FlipFlop, barfuß mit nassen Füßen etc.), sich ungewollt vom Fuß lösen und unter den Pedalen verkeilen kann (Pantoffeln, Clogs) oder von seiner Bauart her eine Einschränkung der Fußbewegung mit sich bringt (High Heels, Knobelbecher). Die KfZ-Versicherung des Unfallverursachers zahlt zwar in jedem Fall. Für Schäden am eigenen Fahrzeug kommt jedoch die Vollkaskoversicherung nur dann auf, sofern diese in der Art der Fußbekleidung keine „grobe Fahrlässigkeit“ sieht. Fazit: Der Führer eines Kraftfahrzeugs sollte jederzeit dazu in der Lage sein, sein Fahrzeug sicher unter Kontrolle zu haben. Ob das mit Wanderschuhen der Fall ist, kann man, sofern in Folge kein Unfall geschieht, selbst beurteilen. Quelle: scouting 01-08 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Fünfzehnjähriger Pfadfinder vereitelt Attentat auf Präsidenten...

Die Malediven feiern einen 15-jährigen Pfadfinder, dessen beherztes Eingreifen gegen einen Attentäter dem Präsidenten vermutlich das Leben gerettet hat. Der junge Mohammed Jaisham Ibrahim fing mit seiner Hand das Messer ab, das der Attentäter dem Präsidenten Mohammed Abdul Gayoom in den Bauch rammen wollte. Dabei zerriß das Hemd des Präsidenten, der Pfadfinder selbst wurde an der Hand verletzt. Der Attentäter hatte in einer Menschenmenge auf die Ankunft des Staatschefs gewartet und derweil das Messer in einer maledivischen Flagge versteckt. Nach dem fehlgeschlagenen Angriff konnte er überwältigt werden. Der Präsident hielt anschließend eine Rede, in der er dem Jugendlichen dankte und die Bevölkerung zur Ruhe aufrief. Vermutlich hatte die Tat politische Motive. In den letzten Jahren nahm der Widerstand gegen die nun schon dreißigjährige Herrschaft des 70-jährigen Gayoom zu. Quelle: scouting...

Papst-Kritiker von Pfadfindern hereingelegt?...

Der nordirische reformierte Pfarrer und Politiker Ian Paisley gilt als einer der schärfsten Kritiker des Katholizismus. So hatte er 1988 Papst Johannes Paul II. während dessen Ansprache vor dem Europaparlament als „Antichristen“ bezeichnet. Im Rahmen einer Veranstaltung zum 100 jährigem Bestehen der Pfadfinder, die im Dezember in der Stadt Ballymena in Paisleys Wahlkreis Nord-Antrim stattfand, wurde er nun unversehens Teil einer katholischen Gebetsversammlung. Ian Paisley war davon ebenso überrascht, wie der Priester Paul Symonds von dessen Anwesenheit. Der Priester betonte im Nachhinein, daß es sich weder um einen katholischen, noch um einen ökumenischen Gottesdienst gehandelt habe. Paisley betonte, man habe den Ablauf der Pfadfinderversammlung überraschend geändert, er hätte ihm sonst niemals zugestimmt. Die Pfadfinder gaben keine Stellung ab. Quelle: scouting...

Pfadfinder-Organisation in der Ostslowakei für Roma-Kinder...

Lunik IX ist kein Reiseziel. Denn die Neubausiedlung am Rande von Kosice, der zweitgrößten Stadt des Landes, ist das am dichtesten bewohnte Roma-Ghetto. Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Kinder. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 90 Prozent, oft ist mangelnde Bildung die Ursache. Für die meisten Kinder ist aus dem Teufelskreis von schlechter Bildung und Kriminalität kein Entrinnen möglich. Doch es gibt Ansätze zur Hoffnung – und zwar durch die Pfadfinder. Es begann alles mit dem Buch „Buben vom Biberfluß“ von dem Pfadfinder und Autor Jaroslav Foglar. Der Gemeindeamtsleiter las es und kam auf die Idee, daß genau dieses Leben in der Natur den Roma-Kindern Spaß machen könnte. In Zusammenarbeit mit dem Chef der örtlichen Stadtpolizei, der selbst Rom ist,  entstanden die ersten Gruppen von Roma-Pfadfindern, ein Projekt, das in Europa bisher einzigartig ist. Das Interesse war riesig, mehr als 500 Kinder wollten gleich mitmachen. Dafür reichten die ursprünglichen vier Leiter, die sich aus den am meisten respektiertesten Rom- Mitarbeitern der Polizei rekrutierten, natürlich nicht aus. Obwohl die Roma-Pfadfinder mittlerweile fester Bestandteil der slowakischen Pfadfinderorganisation sind und von dieser finanziert werden, bleiben sie autonom.  Neben ihrer eigenen Identität, Lebensweise und Sprache spielt auch das unterschiedliche Temperament eine große Rolle. Eine der größten Aufgaben des Roma-Pfadfinderwesens ist täglicher Nachhilfeunterricht, denn 13 bis15 Prozent der Roma-Kinder schaffen schon die Grundschule nicht. In den übrigen Zeit machen sie Ausflüge in den nahen Wald – für manche Kinder die erste Gelegenheit, das Ghetto einmal zu verlassen. Der Jahresbeitrag liegt symbolisch bei einem Euro – und selbst dies ist für manche Familien kaum zu schaffen. Bei ihren Wochenendausflügen bestehen die Roma-Pfadfinder allerdings auf feste Unterkünfte. Zelte kommen für sie nicht in Frage, das erinnert zu sehr an Not und zu wenig an Vergnügen. Quelle: scouting...

Pfadfinder als Jugendbotschafter

Die Pfadfinder des Bensheimer Stamms „Hagen von Tronje” (BdP) waren als Jugendbotschafter ihrer Heimatstadt unterwegs. Vier Gruppenleiter folgten der entsprechenden Einladung des Bürgermeisters ihrer Partnerstadt Hostinné in Tschechien. In Hostinné wurde die Delegation herzlich empfangen. 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der Umgebung der Partnerstadt sind bei den Pfadfindern engagiert, die erst 1994, nach dem Ende des Kommunismus, wieder erlaubt worden waren. Der Besuch diente nicht nur dem Kennenlernen, es wurden auch Pläne für den Sommer geschmiedet. 30 Pfadfinder aus Hostinné wollen für eine Woche an die Bergstraße kommen und mit dem Stamm „Hagen von Tronje” ein Lager abhalten. Quelle: scouting...