01-07 Bräuche im Mai

Diese Ausgabe Praxis Gruppenstunden beinhaltet unter anderem eine Anleitung zum Marienpfeifchen schnitzen, zum zweifarbigen Färben von weißen Blumen, ein Rezept für alkoholfreie Maibowle, die Spiele Maibaumwerfen und Sommersprossen und das Lied „Komm lieber Mai“ sowie stichwortartig weitere Programmvorschläge für die Sommerzeit. Praxis 01 07...

Schule zu Ende – und was will ich jetzt mit meinem Leben anfangen?...

Die zis – Stiftung für Studienreisen fördert junge Menschen, die neugierig und mit offenen Augen ins Ausland reisen und dort mit wenig Geld und viel Engagement ein selbst gewähltes Thema bearbeiten. Dafür stellt zis nicht nur ein Reisestipendium zur Verfügung, sondern auch eine intensive Betreuung während der gesamten Projektphase.Eine zis-Reise muß mindestens vier Wochen dauern, allein unternommen werden und ins Ausland führen. Der Stipendienbetrag von 500 Euro muss dabei alle mit der Reise verbundenen Kosten decken. Während und nach der Reise bearbeiten die Stipendiaten ein Thema, führen ein Tagebuch über das Reiseprojekt und fertigen nach der Rückkehr einen Studienbericht von mindestens 20 Seiten an. Unzählige Male haben sich diese „harten“ Bedingungen als geeigneter Rahmen für ein Abenteuer erwiesen, von dem Jugendliche für sich selbst enorm profitiert haben und ihre Kreativität beweisen konnten. zis-Stipendien stehen allen Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren offen, die noch kein Studium begonnen haben. Schulbildung und Nationalität spielen keine Rolle. Jedes Jahr brechen etwa 50 junge Menschen mit zis-Stipendien ins Ausland auf. Die Themen sind so bunt wie die Stipendiaten selbst: von den „Nordseekrabben in Marokko“ über „zeitgenössische Musik in Italien“, von der „Rolle der Frau in Syrien“ bis zum „Pfadfinder in Großbritannien“ reicht das Spektrum der vergangenen Jahre. Dabei kommt es nicht auf möglichst exotische Themen an: Viel wichtiger ist das Interesse an einem Thema und die Bereitschaft, dieses zielstrebig, mit Phantasie und Courage zu erforschen. Bereits seit 1956 fördert zis Jugendliche, die etwas über die Welt und sich selbst lernen wollen. Bisher wurden durch zis an die 2000 Auslandsaufenthalte in 63 Länder gefördert. Genau das Richtige, um sich nach das Schule zu orientieren. www.zis-reisen.de Quelle: scouting...

Sylvester Stallone: Comeback mit 60...

In einem Interview mit der BILD-Zeitung anläßlich seines Comebacks mit dem mittlerweile sechsten „Rocky“-Film antwortete der 60jährige Mime Sylvester Stallone jüngst auf die Frage „Was ist ihre Lebensphilosophie?“ mit „Be prepared“ und erläuterte: „Das ist das Motto der Pfadfinder. Denn das Leben kann ein gefährliches Tier sein“. Quelle: scouting...

Abschaffung von Studiengebühren für Ehrenamtliche vereinbart...

Österreich: Studenten und Sozialverbände protestieren, Pfadfinder engagieren sich Vor ihrer Wahl hatten die österreichischen Sozialdemokraten noch die vollständige Abschaffung der ungeliebten (und gerade erst eingeführten) Studiengebühren versprochen. Doch nun einigte man sich auf einen Kompromiss. Danach soll es künftig möglich sein, sich mit 60 Stunden Sozialarbeit oder Nachhilfe zu 6 Euro die Stunde die Gebühren quasi zurückzuverdienen. Der Koalitionspakt wurde mit 75 Prozent der Stimmen angenommen.Eine glatte Schnapsidee finden Studentenvertreter, aber auch Sozialdienste. Mit einen „normalen“ Studentenjob sei durchaus doppelt soviel zu verdienen. Die Sozialverbände, wie die Caritas, weisen darauf hin, dass Sozialarbeit professioneller, mehrjähriger Ausbildung und angemessener Bezahlung bedürfe. Hier werde eine bestimmte Geisteshaltung bewiesen, die sich nicht nur in Österreich breit macht und äußerst fragwürdig ist: Der Dienst mit und am Menschen werde immer geringer geschätzt – und bezahlt. Offensichtlich kann sich ja „irgendwer“ um die Alten, Kranken und sozial Schwächeren kümmern – Hauptsache billig. In Österreich gibt es kein BaföG. Die meisten Studenten mußten auch ohne Studiengebühren bereits nebenbei arbeiten, um sich Lebensunterhalt und Studienmaterialen zu verdienen. Der Vorschlag, jetzt zusätzlich auch noch zu Billiglöhnen arbeiten zu sollen, wird als Versuch des Staates gewertet, sich billige Ersatzzivildiener zu holen. Überfüllte Hörsäle, Knock-Out-Prüfungen, überlastete Professoren, kaum betreute Studenten gehören zum Alltag auch an Österreichs Unis. Dafür auch noch Studiengebühren zu zahlen, halten viele für eine Zumutung. Die Abschlußquote an österreichischen Universitäten ist im europäischen Vergleich eher niedrig. Welche Art von Sozialarbeit genau schwebt den Politikern vor? Bei den österreichischen Pfadfindern, deren 7.000 Kindergruppenleiter größtenteils Studenten sind, gehen zahlreiche dementsprechende Anfragen ein. „Immerhin erbringen wir eine soziale Dienstleistung, indem wir mit Kindern arbeiten und unsere freiwilligen Mitarbeiter sind noch dazu gut ausgebildet“, sagt Benedikt Walzl, Jugendsprecher der Pfadfinder. Trotz Skepsis gegen den Sozialdienst will man sich für die Anerkennung der ehrenamtlichen Gruppenleiter einsetzen....

Schweizer Pfadi nutzen Jubiläum gegen sinkende Mitgliederzahlen...

Den 100. Geburtstag der Pfadfinderbewegung nutzen die Schweizer Pfadfinder (PBS) erfolgreich für eine medienwirksame Infokampagne. In zahlreichen Zeitschriften wurde über das diesjährige Jubiläum, geplante Aktionen, die Arbeit der Schweizer Pfadi sowie das Zentrum Kandersteg berichtet oder auch Mitglieder des Bundesvorstandes zum Interview geladen.Beginnend mit der Lancierung einer Jubiläumsbriefmarke und eines Pfadibrotes bis zu einem Iglu-Weekend in Crans Montana gipfelt das Jubiläumsjahr der Schweizer Pfadi am 1. August im eigentlichen Hauptanlaß, dem „Scouting´s Sunrise“. Wie auf der ganzen Welt werden Schweizer Pfadigruppen den Tag auf Hügeln und Berggipfeln einläuten. Eine Delegation aus 2.000 Schweizer Pfadfindern reist ins Jamboree nach England und parallel findet in internationalem Schweizer Pfadfinderzentrum Kandersteg im Berner Oberland das „KanderJam“-Lager statt. Gestartet wird das Jubiläumsjahr bereits am 22. Februar, dem Geburtstag von Robert-Baden Powell. Im Rahmen des „Thinking Day“ sind Aktive und ehemalige Mitglieder aufgerufen, ihre Pfadikrawatte zu tragen. Im kommenden Jahr steht dann schon das nächste große Event vor der Tür: Erstmals seit 14 Jahren findet im Sommer wieder ein Bundeslager statt. An diesem Zeltlager in der Linthebene werden rund 20.000 Kinder und Jugendliche erwartet. In der Schweiz wurden die ersten Pfadigruppen 1912 gegründet, die sich ein Jahr später offiziell zum Schweizer Pfadfinderbund zusammenschlossen. 1987 kam es zur Fusion mit dem 1919 gegründeten Bund der Schweizerischen Pfadfinderinnen. Gemäss PBS-Präsidentin Christine Stähli gibt es in der Schweiz derzeit rund 45.000 aktive Pfadis, davon 45 Prozent Mädchen. Sie ist damit die größte Schweizer Jugendorganisation. Seit Beginn der neunziger Jahre kämpft der Verband allerdings mit schwindenden Mitgliederzahlen. Insgesamt ist die Anzahl der Mitglieder in den letzten 15 Jahren um rund 20 000 geschrumpft, soll sich mittlerweile jedoch wieder stabilisiert haben. Quelle: scouting...