Schwarzbär beißt Pfadfinder

Ein Schwarzbär, der einen schlafenden Pfadfinder auf einem Zeltplatz angegriffen hatte, wurde von Wildhütern im US-Bundesstaat Utah erschossen. Das Bärenweibchen hatte die Pfadfindergruppe auf der Suche nach einem Snack in einem Waldgebiet überrascht. Es biß in eine Zeltwand und erwischte dabei den Arm eines 14-jährigen Jungen, der glücklicherweise nur leicht verletzt wurde. Die alarmierten Wildhüter überwachten dann das Lager. Als der Bär ein zweites Mal vorbei schaute, wurde er erlegt. Angriffslustige Bären werden nach den Bestimmungen der Behörde sicherheitshalber getötet. Quelle: scouting...

75. Jubiläum der Liechtensteiner Pfadfinder...

Anläßlich der Jubiläumsfeier trafen sich rund 300 Liechtensteiner Pfadfinder, Bienle (weibliche Wölflinge) und Wölfle in Schaan zu einem Zeltlager mit dem Motto „sto, sta, stei“. Für das Landessommerlager, kurz LaSoLa, hatten die Pfadfinder am Waldrand ein kleines Pfadfinderdorf errichtet. Zuletzt hatte es ein solches Lager in 1981 zum 50-jährigen Jubiläum gegeben.Neben dem „üblichen“ Lagerprogramm fand im Rahmen des 100-jährigen Bestehens und des damit verbundenen Projektes der Weltbünde „Gifts for Peace“ ein interkultureller Austausch zwischen den Ausländervereinen und den Pfadfindern statt. Die Vereine errichteten im Lager verschiedene Stände, an denen sie über Ihre Kultur berichteten. Anschließend studierte man eine gemeinsame Aufführung mit Tanz und Gesang ein. In gemeinsamer Arbeit zur Souveränitätsfeierlichkeit Liechtensteins erbauten die Pfadis mit dem Verein Liechtensteiner Jugendorganisation und dem „aha“ (Tipps und Infos für junge Leute) außerdem ein bleibendes Denkmal in Form eines Brunnen beim Bahnhof in Schaan-Vaduz. Zuletzt machten die Liechtensteiner Pfadfinder von sich Reden, als sie vor mittlerweile fünf Jahren ein „rockig-fäziges Pfadfinderliad“ von der Graubündener Musikgruppe MayDay aufnehmen ließen. Die beeindruckende CD mit drei Versionen des Liedes (eine davon als Lagerfeuer Track) ist im Scout Shop der Liechtensteiner Pfadfinder erhältlich. PFADILIAD Musik: P.Heeb Text: P.Heeb + M.Roth 1. Es isch än Taag, wo d niamols vergessischt, a Rudel vor diar, wo scho volla bsetzt ischt. Du fröögscht ganz schüüch, ischt do no än Platz frei? D‘ Antwort: jo klar, du kunscht is Rudel Hai. Bi da Wölfle hani Kamerada gfunda, jätz tuand miar metanander d’Wält erkunda. Mini klii Schwöster hät Schpass bi da Biinle, jätz bin i bi da Wölf scho a ganzes Wiile. REFRAIN: Miar Pfadi vom Land, sind osser Rand und Band, hend än huufa Fründ quär dors ganze Land. Miar hend alle aa, ä tolli Uniform, bi üüs isches cool, es ischt enorm. I wääs i...

Kirschenfest auf der Burg Ludwigstein 23.6.-25.6.2006...

In diesem Jahr luden die Mädchen des Mädchenwandervogels Solveigh auf die Burg der Jugendbewegung zum Kirschenfest ein. Wie üblich begann das Kirschenfest am Samstag um 12:00 Uhr mit einem großen Eröffnungskreis auf dem Zeltplatz, an dem sich ca. 100 Leute beteiligten. Im Anschluß daran gab es einen Floh- und Handwerkermarkt, bei dem man Bücher (Lieder- und Jugendbewegungsbücher) kaufen konnte. Es gab auch schöne handgenähte Kleider, Fahrtenröcke, Affen und sonstiges Fahrtenzubehör. Danach fanden viele verschiedene AGs statt: ein Kurs in Bodhran-Trommeln, Feuerspucken, Kalligraphie, Sprechkunst, Volkstanz für Anfänger, Kanufahren auf der Werra, eine Besichtigung des Archivs der Jugendbewegung, eine handwerkliche AG und ein Geländespiel. Am Abend, als die AGs zu Ende waren , gab es als kleine Unterhaltung erst eine Piratenabenteuer-Vorführung der Gruppe Auborada des Mädchenwandervogel Solveighs, ein Theaterstück der Gruppe Ravna, ebenfalls vom Mädchenwandervogel Solveigh, und am Schluß noch eine Vorführung in der Kunst des Feuerspuckens, wonach das traditionelle (eigentlich Mitternachts-) Feuer angebrannt wurde. Am Feuer wurde noch bis tief in die Nacht hinein gesungen. Als sich schließlich auch noch die letzten Sänger in ihre Schlafsäcke verkrochen hatten, kehrte in der Burg endlich Ruhe ein. Am nächsten Morgen gab es die am Vortag während der AGs gebackenen Kirschkuchen zum Frühstück. Als sich das diesjährige Kirschenfest dem Ende neigte, wurde ein entsprechend größerer Abschlußkreis mit über 150 Leuten gebildet. Es wurden ein paar Abschlußlieder gesungen und somit verabschiedete man sich bis hoffentlich spätestens zum nächsten Jahr und dem nächsten, hoffentlich genau so reich besuchten Kirschenfest. (Berichtet von Gertrud Boßdorf, 12 Jahre, Mädchenwandervogel Solveigh) Wer beim Fest selbst die Chance zum Zugreifen verpaßt hat, kann die handgenähten Kleider und Fahrtenröcke übrigens über Sonja Reiter, Bahnhofstr. 8, 56414 Niederahr, Tel.: 02602/9494530, www.falkenreiter.de beziehen. Quelle: scouting...

Im Zeltlager wird nur russisch gesprochen...

Ihre Großeltern und Urgroßeltern flohen vor der russischen Oktoberrevolution 1920 nach Deutschland: Fünfzig deutsch-russische St. Georgs-Pfadfinder des Stammes St. Petersburg verbrachten ein dreiwöchiges Zeltlager in Seibersbach. Auch in der Ferne blieben die Flüchtlinge seinerzeit der Pfadfinderbewegung treu und gründeten „Exilgemeinschaften“, die mittlerweile in dritter oder vierter Generation bestehen.Die Verbundenheit mit der alten Heimat ist auch heute noch sehr hoch. So hingen neben einer weiß-blauen Marinefahne die russische Nationalfahne und die Stadtfahne von St. Petersburg am Mast. Da es seit 1991 auch wieder in ihrer alten Heimat möglich ist, Pfadfinder zu werden, freuten sich die Pfadfinder besonders über den Besuch russischer Pfadfinder. Mittlerweile bestehen in vier russischen Regionen wieder Pfadfinderorganisationen. Der Gottesdienst wurde durch den Erzpriester Ignatiew von der Orthodoxen Gemeinde aus Frankfurt/Main zelebriert. Die Lagerleitung lag in den Händen der für Westeuropa zuständigen Feldmeister Sergej Tarassow und Feldmeisterin Galina Brandmeyer vom Stamm Frankfurt. In Seibersbach schlugen die deutsch-russischen Pfadfinder zum vierten Male ihre Zelte auf. Quelle: scouting...

PB Nordlicht in Rainer-Sass-Kochshow...

Lange bevor Rainer Sass seine Leidenschaft für das Kochen entdeckte, war der Fernsehkoch begeisterter Pfadfinder. Die Freunde des Kochbuches „Der kleine Komolze“ hingegen wissen natürlich, daß die Liebe zu kulinarischen Freuden und die Pfadfinderei keinen Widerspruch darstellen. So assistierten Pato und Momo vom Pfadfinderstamm Hagen v. Tronje erfolgreich dem berühmten Koch bei der Zubereitung von Kartoffelgulasch und alternativem Schokoaufstrich. Beide Rezepte stammten natürlich aus dem von ihnen erstelltem Kochbuch. Nach bester Pfadfindersitte wurde nach vollbrachter Arbeit ein gemeinsames Lied gesungen. Noch mehr leckere Rezepte aus dem beliebtesten Kochbuch der Bewegung gibt es übrigens unter www.komolze.de. Quelle: scouting...